Allgemeine Hinweise zu den Unterrichtseinheiten

Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 19.04.2010

Inhalt

Eigener Bildungswille

- Lesen und Schreiben hilft dabei

Wie geht lernen

- Testen Sie, welcher Lerntyp sie sind

- Vertiefungsliteratur

- Speziell für Studenten

Vorkenntnisse

Zielsetzung

Zum Gebrauch der Foliendateien

Was ich sehr schätze

Fachlektüre

Häufige Fragen

 

Eigener Bildungswille

Es geht hier nicht nur um die klassische "Ausbildung" für einen Beruf, sondern jedes Studium ist auch eine Chance zur Bildung des gesamten Menschen. Dazu gehört auch der Erwerb eines Grundstocks an nicht geprüftem Wissen.

Beispiele:

Jeder Manager, der hier nichts zu bieten hat, wird als Fachidiot belächelt und erreicht schnell die Stufe, bei der er als nicht präsentabel gilt und im Beförderungsstau steht. Dann fehlen oft die zeitlichen Freiräume, Versäumtes nachzuholen.

Lesen und Schreiben hilft dabei !!!

Gemeint ist damit nicht Fachliteratur, SMS und E-Mail, sondern ein gut geschriebenes, interessantes Buch aus Ihrem Interessensgebiet oder eine gute überregionale Tageszeitung lesen auf der einen Seite und
der klassische Brief oder das Tagebuch auf der anderen Seite.

Heute wird kaum noch über Sprache nachgedacht, sie wird nicht mehr geschliffen, weil sie eine belanglose Dutzendware ist, inflationiert von Handys und Talkshows. Das Ergebnis: unter Stress verschwindet die Kenntnis von Grammatik, Satzbau und Wortschatz. Im Unternehmen sind sie damit unten durch, weil sie keiner mehr ernst nimmt. In der Prüfung sind sie derjenige, der's einfach nicht aufs Papier kriegt, was er weis und sich damit das Zeugnis versaut.

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Wie geht lernen?

Viele wundern sich immer wieder, wie schlecht das Verhältnis von Lernaufwand zu Noten ist. Das kann daran liegen, dass Sie während der Lernzeit nicht mit Kopf und Herz bei der Sache sind, kann aber auch etwas damit zu tun haben, dass Sie trotz 13 Jahren Schule noch nicht die richtige Lerntechnik entwickelt haben.

Testen Sie, welcher Lerntyp sie sind

Für den ersten Test brauchen Sie unbedingt jemanden, der ihn für Sie vorbereitet, damit er objektiv ablaufen kann. Am Besten wäre es, wenn nicht Sie sondern die betreffende Person das Ganze lesen und ausdrucken würde.
http://www.pi-wien.at/eakcontent/denkwerkstatt/lernen/lerntypt.htm

Der zweite Test kann online am Bildschirm durchgeführt werden.
http://www.stangl-taller.at/ARBEITSBLAETTER/TEST/HALB/Test.shtml  Die Website bietet auch eine Vielzahl weiterer Psycho-Tests sowie einiges an akademischem Wissen zum Lernen an.

Was für Vorgehensmuster helfen einem je nach Lerntyp weiter? Einige Antworten finden Sie (neben einem Lerntypentest, der Ihre Eigenerfahrungen abfragt beim "Konstruktiven Lern-Web" unter http://www.konlernweb.de:8080/klw_amz/templates/g_lerntyp_bestimmung.htm

Vertiefungsliteratur

Das Gymnasium in Moosburg hat eine Linkliste zum Thema Lernen lernen zusammengestellt, die viel weiterführendes enthält.
http://www.gym.moosburg.org/lehrer/lernen_lernen.html
Auf der Seite http://www.lerntipp.at/links/ findet sich neben (leider) viel Werbung auch eine gute Orientierung über einige wichtige Seiten im deutschsprachigen Raum.

Speziell für Studenten

Die Wirtschaftsuniversität Wien gibt einen einigermaßen vollständigen Überblick über die Fragen, die sich im Zusammenhang mit dem Studium stellen: http://www.wu-wien.ac.at/lehre/support ;
Werbeverseucht, aber inhaltlich interessant: http://studium.lerntipp.at/

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Vorkenntnisse

Die Veranstaltung setzt keine Kenntnisse in Betriebswirtschaftslehre (BWL) voraus.

Zielsetzung

Sie sollen nach bestandener Klausur in der Praxis vorgefundene betriebswirtschaftliche Tatbestände auf ihre Zielgerichtetheit hin hinterfragen und den Stoff der im Hauptstudium folgenden Spezialvorlesungen in den Gesamtzusammenhang eines Unternehmens einordnen können.

Zum Gebrauch der Foliendateien

Die auf dem Server abgelegten Folien sind lediglich eine Hilfestellung für die Mitschrift in den Vorlesungsstunden. Sie können und sollen den Besuch der Veranstaltung nicht ersetzen. Auch das Studium eines Lehrbuches kann – durch einen anderen pädagogischen Ansatz, abweichende Darstellung oder schlicht größere Tiefe – die Vorlesung sinnvoll ergänzen. Meine Vorlesungen orientieren sich aber nie  genau an einem Lehrbuch, weshalb ich auch keines zum Kauf empfehle (s.u.).

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Was ich sehr schätze

ist eine aktive Mitarbeit in der Vorlesung. Es wird bekanntlich keine mündlichen Noten geben, keine Extemporalien etc. Das bedeutet für Sie kein Lernzwang während des Semesters, für mich keine Erfolgskontrolle bei der Wissensvermittlung vor der Klausur.

In dieser Situation ist es für Sie noch mehr als für mich wichtig, dass Sie Ihre Probleme mit dem Stoff - oder auch der Art des Vortrages - direkt und rasch mitteilen. Am besten sofort in der Stunde, ansonsten per E-Mail.

In meiner Stunde gilt weitestgehend:

I'm not annoyed if you ask "impossible" questions, I'm proud you think I know the answers.

Sehr viele von Ihnen haben bereits berufliche Erfahrungen auf der kaufmännischen oder der technischen Seite gesammelt. Bringen Sie diese ein: Schildern Sie Beispiele, fragen Sie nach der Einordnung Ihrer Erfahrungen in den jeweiligen Stoff etc.

Kurz: Seien Sie selbst Ihres Glückes Schmied!

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Fachlektüre

Sofern Sie keine Zeit zum Vorlesungsbesuch haben oder bei einer weiter zurückliegenden Vorlesungseinheit Lücken feststellen, empfiehlt es sich, diese Defizite durch die Lektüre eines Lehrbuches begleitend zu den Folien zu schließen. Eine eindeutige Empfehlung ist nicht sinnvoll, da die von uns behandelten Themen in keinem Lehrbuch in der gleichen Zusammenstellung/ Darstellungsweise/ Gewichtung dargestellt werden. Letztlich ist es auch eine Geschmackssache, was Ihnen am meisten entgegenkommt. Das beste Lehrbuch ist dasjenige, bei dessen Lektüre Sie nicht einschlafen.
Deshalb sind die nachstehenden Titel nur eine subjektive Auswahl unter dem Blickwinkel: Was gefällt mir als Dozent vor allem von der durch die Form der Darstellung bzw. den Sprachstil. Sie sind hoffentlich eine erste Hilfe auf der Suche nach dem Buch der Erkenntnis in den Bibliotheken. Ein Kauf erscheint mir nicht zwingend.

Günter Wöhe: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 23. Aufl. 2008, ca.1100 S., ISBN 3800635240,  € 29,00; ältere, noch gut brauchbare Auflagen in der Bibliothek zahlreich vorhanden.

Henner Schierenbeck: Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre, 17. Auflage 2008, ca.935 S., ISBN 3486587722, € 29,80; auch in der Bibliothek

Helmut Schmalen, Hans Pechtl: Grundlagen und Probleme der Betriebswirtschaft, 14. Auflage 2009, ca. 600 S., ISBN 3791028375, € 29,95; auch in der Bibliothek

Für Ihr gesamtes Studium in BWL wie in VWL empfehle ich die Anschaffung eines wirtschaftswissenschaftlichen Nachschlagewerkes (statt vieler Lehrbücher, die in der Summe teurer sind und weniger benutzt werden). Standard ist das Gabler Wirtschaftslexikon. Der Schwerpunkt dieses Lexikons liegt auf der praktischen Verwertbarkeit - auch bei den durchaus anspruchsvollen Artikeln zur Theorie.

Die 17. Auflage des Gabler Wirtschaftslexikon ist als Taschenbuch erschienen.
Taschenbuch, 8 Bände, ISBN
3834901520, € 69,90; kostenfrei im Internet: wirtschaftslexikon.gabler.de

Vom Erwerb des preiswerten dtv-Lexikons zur Betriebswirtschaftslehre mit der Zielsetzung einer Begleitung im Studium rate ich ab. Es ist mehr für die Zeitungslektüre gedacht.

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Häufige Fragen

Ich habe bereits an einer Hoch-/Fachhochschule Prüfungen in BWL erfolgreich abgelegt. Wird mir das anerkannt?

Für die Anerkennung von Prüfungsleistungen ist das Vorprüfungsamt zuständig. Generell können - wenn überhaupt - nur Leistungen an anderen Hochschulen angerechnet werden.

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